| SAMBAH - ein Programm zur Erforschung des Ostsee-Schweinswals 300 zusätzliche Messgeräte in der Ostsee |
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Der Schweinswal gehört zu den international geschützten Tierarten. Sowohl durch das Schutzabkommen zur Erhaltung der Kleinwale in Nord- und Ostsee des Nordatlantiks und der Irischen See (ASCOBANS), im Rahmen des Umweltprogramm der Vereinten Nationen, als auch durch die europäische Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie ist er unter Schutz gestellt. Die Zahl der Tiere hat in den letzten Jahrzehnten drastisch abgenommen. Voraussetzung für einen effektiven Schutz des Schweinswals (engl.: Harbour Porpoise) ist aber das genaue Wissen über bevorzugte Lebensräume, Verhaltensweisen, Populationsdichte usw. Ein umfangreiches Forschungsprogramm, an dem alle Ostsee-Anrainerstaaten teilnehmen (außer Russland), soll die notwendigen Voraussetzungen für ein gezieltes Schutzprogramm schaffen. Dazu werden in der Ostsee 300 „Klick-Empfänger“ ausgebracht – Geräte zum statischen akustischen Monitoring. Der Name ist gleichzeitug Programm: SAMBAH (Static Acoustic Monitoring of the BAltic Sea Harbour Porpoises). In Deutschland ist das Projekt beim Deutschen Meeresmuseum in Stralsund angesiedelt. Einige Projekt-Partnerländer haben bereits mit dem Ausbringen der Geräuschempfänger, der sogenannten „C-pods“, begonnen. Sie werden bis Dezember 2012 im Einsatz bleiben. Größtenteils sind die Positionen der Messgeräte durch Warntonnen gekennzeichnet, die für den begrenzten Einsatzzeitraum nicht in unsere Seekarten aufgenommen werden. Einzelheiten zum Programm und dem Untersuchungsgebiet entnehmen Sie bitte den Informationsblättern, die durch die unten stehenden Links im Internet abzurufen sind. |
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